Lessons learned: Wohnungskauf in Deutschland

Aus einem Kauf im Bestand, einer geplatzten Finanzierung und zähen Eigentümerversammlungen.

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  1. Kaufnebenkosten zuerst rechnen

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    Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch: acht bis zwölf Prozent, je nach Bundesland.

  2. Die Protokolle der letzten drei Eigentümerversammlungen lesen

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    Dort steht, was die Gemeinschaft vor sich herschiebt: Dach, Fassade, Aufzug.

  3. Die Höhe der Instandhaltungsrücklage prüfen

    5/5

    Zwanzig Parteien und 15.000 Euro Rücklage heißen: die nächste Sanierung wird umgelegt.

  4. Die Teilungserklärung vor dem zweiten Termin lesen

    5/5

    Sie regelt, wem Stellplatz und Keller gehören und was überhaupt Sondereigentum ist.

  5. Die Finanzierungszusage vor dem ersten Gebot holen

    5/5

    Ohne Zusage ist ein Gebot ein Wunsch — und Makler behandeln es genau so.

  6. Den Notarentwurf zwei Wochen vorher verlangen

    5/5

    Die Frist steht Verbrauchern zu; wer sie abkürzen will, hat einen Grund dafür.

  7. Sondertilgung in den Darlehensvertrag schreiben lassen

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    Fünf Prozent im Jahr kosten meist keinen Aufschlag und verkürzen die Laufzeit spürbar.

  8. Werktags und bei Regen besichtigen

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    Feuchte Kellerecken, Lärm von der Straße und die Parkplatzlage zeigen sich nur dann.

  9. Das Grundbuch bis Abteilung III durchgehen

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    Wege- und Wohnrechte stehen in Abteilung II und verschwinden nicht beim Verkauf.

  10. Heizung, Fenster und Elektrik nach Baujahr sortieren

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    Eine 25 Jahre alte Therme ist keine Ausstattung, sondern ein Termin mit Rechnung.