Krimis, die man nicht weglegt
Von der bayerischen Provinz bis Stockholm: Spannung, die auch literarisch trägt.
Auferstehung der Toten – Wolf Haas
Der erste Brenner: Haas verbiegt die Sprache, bis man laut lacht.
Der talentierte Mr. Ripley – Patricia Highsmith
Man ertappt sich dabei, dem Falschen die Daumen zu drücken.
Tannöd – Andrea Maria Schenkel
Ein Dorf erzählt sich selbst; kaum 130 Seiten, und man friert dabei.
Das Versprechen – Friedrich Dürrenmatt
Ein „Requiem auf den Kriminalroman“ – die Gattung seziert und trotzdem packend.
Der nasse Fisch – Volker Kutscher
Gereon Raths erster Fall im Berlin von 1929 – die Vorlage zu Babylon Berlin.
Die Therapie – Sebastian Fitzek
Fitzeks Debüt und immer noch sein bestes: ein Kammerspiel auf einer Nordseeinsel.
Schneewittchen muss sterben – Nele Neuhaus
Taunus-Dorfkosmos, in dem jeder etwas weiß und niemand redet.
Verblendung – Stieg Larsson
Der Auftakt der Millennium-Trilogie; Lisbeth Salander trägt alle drei Bände.