Romane der Gegenwartsliteratur

Deutschsprachige Romane der letzten dreißig Jahre, die den Feuilleton-Lärm überdauern.

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  1. Herkunft – Saša Stanišić

    5/5

    Ankommen und Erinnern, so verspielt erzählt, dass der Buchpreis Nebensache wirkt.

  2. Ein ganzes Leben – Robert Seethaler

    5/5

    Ein Bergtal, ein stilles Leben, kaum 150 Seiten – und alles gesagt.

  3. Die Vermessung der Welt – Daniel Kehlmann

    5/5

    Humboldt und Gauß im Doppelporträt – Wissenschaftsgeschichte mit trockenem Witz.

  4. Tschick – Wolfgang Herrndorf

    5/5

    Zwei Jungs, ein geliehener Lada, ein Sommer – der Roadtrip der deutschen Literatur.

  5. Kruso – Lutz Seiler

    4/5

    Hiddensee 1989, Aussteiger am Rand der Republik – Sprachkunst mit Sog.

  6. Agnes – Peter Stamm

    4/5

    Eine Geschichte schreibt eine Beziehung um – Schweizer Kühle in Reinform.

  7. Faserland – Christian Kracht

    4/5

    Die Deutschlandreise von 1995, mit der die Popliteratur begann – kalt und bleibend.

  8. Unterleuten – Juli Zeh

    4/5

    Ein Brandenburger Dorf zerlegt sich am Windpark; jeder hat recht, alle verlieren.

  9. Das achte Leben (Für Brilka) – Nino Haratischwili

    4/5

    Ein georgisches Jahrhundert in einer Familie – 1300 Seiten, die kurz vorkommen.

  10. Kairos – Jenny Erpenbeck

    4/5

    Eine Liebe in den letzten DDR-Jahren, genau wie ein Protokoll und doch Literatur.