Lessons learned: Elternzeit zu zweit

Vierzehn Monate zu zweit aufgeteilt, zwei Anträge zu spät gestellt — und einiges gelernt.

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  1. Einen Monat allein zu Hause übernehmen

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    Zwei gemeinsame Monate sind angenehm; einer allein verändert, wer im Alltag mitdenkt.

  2. Elterngeld sofort nach der Geburt beantragen

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    Rückwirkend gezahlt werden höchstens drei Monate — und die Geburtsurkunde dauert.

  3. Die Kita-Anmeldung in die Schwangerschaft legen

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    In größeren Städten zählt das Datum der Anmeldung mehr als jedes gute Argument.

  4. Elternzeit sieben Wochen vorher schriftlich anmelden

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    Beim Arbeitgeber, unterschrieben auf Papier — eine Mail wahrt die Form nicht.

  5. Die ersten zwei Jahre gleich verbindlich festlegen

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    Was einmal angemeldet ist, steht für zwei Jahre; nur das dritte Jahr bleibt frei.

  6. Die Steuerklassen sieben Monate vor dem Mutterschutz tauschen

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    Das Elterngeld hängt am Netto der zwölf Monate davor; später wirkt kein Wechsel mehr.

  7. Die Rückkehr schriftlich bestätigen lassen

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    Stelle, Stunden und Startdatum vor Beginn der Elternzeit in einer Mail festhalten.

  8. Basiselterngeld und ElterngeldPlus einmal durchrechnen

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    Plus verdoppelt die Monate bei halber Höhe und lohnt sich vor allem mit Teilzeit.

  9. Den Partnerschaftsbonus früh mit beiden Arbeitgebern klären

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    Vier Monate mit 24 bis 32 Wochenstunden für beide — das will früh verhandelt sein.

  10. Die Urlaubskürzung einkalkulieren

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    Pro vollem Monat Elternzeit darf ein Zwölftel gestrichen werden. Meist geschieht das.