Klassik-Aufnahmen zum Einstieg
Acht Aufnahmen statt acht Werke: beim Einstieg zählt, wer spielt.
Bach: Goldberg-Variationen – Glenn Gould (1981)
Goulds zweiter Anlauf: langsamer, tiefer, das Summen inklusive.
Schubert: Winterreise – Fischer-Dieskau & Gerald Moore
Der Maßstab für jeden Liederabend; man versteht jedes Wort und jede Pause.
Beethoven: Sinfonien Nr. 5 & 7 – Carlos Kleiber
Die Aufnahme, die aus dem Pflichtstück wieder ein Ereignis macht.
Mozart: Requiem – John Eliot Gardiner
Historische Instrumente, nichts Weihevolles – so packt das Requiem sofort.
Dvořák: Sinfonie Nr. 9 – Rafael Kubelík
„Aus der Neuen Welt“ mit den Berliner Philharmonikern – Heimweh in Breitwand.
Chopin: Nocturnes – Arthur Rubinstein
Rubinstein spielt Chopin ohne Parfüm – nur die Melodien, und die genügen.
Bach: Cellosuiten – Pablo Casals
Historisches Rauschen, egal – Casals hat diese Suiten für alle entdeckt.
Vivaldi: Die vier Jahreszeiten – Il Giardino Armonico
Das meistgespielte Stück der Welt, plötzlich wieder wild und neu.