Science-Fiction-Romane, die bleiben
Neun Romane, die nach der letzten Seite weiterarbeiten.
Der Wüstenplanet – Frank Herbert
Ökologie, Religion und Macht auf einem Wüstenplaneten – seit 1965 unerreicht.
Solaris – Stanisław Lem
Der fremde Ozean bleibt fremd; Lem verweigert genau die Antwort, die man will.
Die linke Hand der Dunkelheit – Ursula K. Le Guin
Ein Planet ohne Geschlechter – und plötzlich sieht man das eigene neu.
Schöne neue Welt – Aldous Huxley
Die bequemere und darum unheimlichere Dystopie.
Der Report der Magd – Margaret Atwood
Atwood hat nichts erfunden, nur zusammengetragen – das ist das Beklemmende.
Der Schwarm – Frank Schätzing
Deutsche Wissenschafts-SF als Pageturner: das Meer wehrt sich.
Ubik – Philip K. Dick
Nach hundert Seiten traut man keiner Realität mehr, der eigenen zuerst.
Die drei Sonnen – Cixin Liu
Chinesische SF, die die Physik selbst zur Bedrohung macht.
Hyperion – Dan Simmons
Sieben Pilger, sieben Geschichten – die Canterbury Tales im Weltraum.